Wohnungswirtschaftlieche Themen

Stichwort: Extrem steigende Mieten. Renditeorientierte Investoren treiben rücksichtslos die Mieten nach oben, ohne dabei auf die Leistungsfähigkeit der Mieter Rücksicht zu nehmen. Die Folgen sind bekannt. Unbezahlbare Mieten, Verdrängung aus dem Kiez usw. Möglich ist das Ganze jedoch nur, weil unsere Gesetze und Verordnungen das zulassen. Durch einfache Gesetzesänderung könnte die Politik diesen Spuk sofort, wirksam und nachhaltig, beenden. Trotz dringender Norwendigkeit fehlt dazu derzeit leider der politische Wille, der nicht von der großen Mehrheit der Bürger bzw. Mieter, sondern von einer kleinen aber einflussreichen Minderheit, zu deren Nutzen, maßgeblich beeinflusst wird.

1.3.2019

 

Vertreter der Wohnungswirtschaft fordern immer wieder, dass der Staat den bedürftigen Bürgern Wohngeld zahlen soll, damit diese die hohen Mieten bezahlen können. Derartige Forderungen führen nicht zu bezahlbaren Wohnungen für alle sondern sind genauer betrachtet eine Umverteilung von Steuergeldern vom Staat über den Umweg des Mieters in die Taschen der Vermieter. Auf diese Art und Weise wird der Mietpreis vom Staat künstlich mit hoch getrieben und hoch gehalten. Der Einsatz von Wohngeld ist ein völlig ungeeignetes Instrument zur nachhaltigen Mieterentlastung und Mietpreisdämpfung. Gibt es eine Alternative? Ja, durch den Einsatz eines zinslosen revolvierenden Fonds, bei der Finanzierung von Wohngebäuden, kann man den Mietpreis senken und für den Zeitraum der Finanzierung (in der Regel 30 Jahre) dauerhaft niedrig halten.

25.09.2018